Coronatagebuch Tag #47

Alle reden von ihm und man sieht ihn dauernd in kurzen selbstgemachten Videos:

Xavier Naidoo.

Ich glaube nicht an Xavier Naidoo. Xavier Naidoo hat bisher seine Existenz nicht bewiesen.

Wo ist er denn, der Xavier Naidoo?

Wo war er denn im Grippejahr 2017/18?

Ist er überhaupt Deutscher?

Diese Videos von ihm, die sollen uns jedenfalls alle in die Irre führen. Das sollte jedem klar sein, der etwas genauer hinsieht.

Erstens, sein Name.

X ist der 3., N der 13. Buchstabe des Alphabets rückwärts gelesen. Dreizehn – drei. Am 13.03., einem Freitag, hat Deutschland beschlossen, alle Schulen und Kitas zu schließen. Wenige Tage, nachdem Xavier Naidoos erstes Video draußen war.

Er hat also mit seinem Video gezielt die Schließungen bewirkt. Und nicht nur das – er hat sie von langer Hand geplant.

Xavier Naidoo profitiert persönlich vom Lockdown. Für ihn als Musiker ist es allerdings prinzipiell geschäftsschädigend, keine Konzerte mehr geben zu können. Warum hat er dann entschieden, dass es mindestens bis zum 31. August keine Großveranstaltungen mehr geben soll?

Xavier Naidoo findet: Jetzt wo ihm die Konzerthäuser reihenweise Absagen erteilen, ist es nur gerecht, wenn alle anderen auch nicht auftreten dürfen.

Es ist seine berechtigte Wut auf seinen Rausschmiss bei RTL, die ihn zu der Entscheidung veranlasste, Deutschland in den Lockdown zu treiben.

Aber es besteht Hoffnung: Wenn wir ihn ab jetzt nicht mehr ärgern, kann es sein, dass Deutschland vielleicht schon im Herbst wieder zur Normalität zurückfindet.

Zweitens, sein Herkunftsort.

Mannheim. Mannheim gibt es gar nicht. Gib bitte Mannheim beim Kartendienst deiner Wahl ein: nichts. Sagt schon alles.

Drittens, die Augen.

Es existiert kein Bild von Xavier Naidoo, auf dem seine Augen zu sehen sind. Jedenfalls kein aktuelles.

Hinter der dunklen Brille kann jeder stecken.

Und so gibt es nicht nur einen X.N., es gibt derer 6. Oder 13. Oder 666. Es gibt jedenfalls nicht „den“ Xavier Naidoo.

Es gibt nachgewiesen aber 50 Kinder, die aus unzumutbaren Lagern nach Deutschland einreisen dürfen. Das sind weniger als es vermeintliche Xavier Naidoos gibt.

Solange die Zahl der in Deutschland aufgenommenen Kinder aus Griechenland die Zahl der Xavier-Naidoo-Fakes nicht überschreitet, wähnt sich das Projekt X.N. auf der sicheren Seite.

Damit die kleine Schar der fünzig nicht allzusehr Beachtung in den Medien findet, erfindet das Projekt X.N. ein paar zusätzliche Kinder, die ebenfalls aus dubiosen Umständen gerettet worden sind, angeblich, nur irgendwo anders.

Wer es jetzt immer noch nicht verstanden hat: Xa4 N1d8 ergibt in der Quersumme 13.

Q.E.D.

Ein Gedanke zu “Coronatagebuch Tag #47

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