Friday Fives – 5 Dinge, für die ich dankbar bin

Nicht in chronologischer Reihenfolge.

  1. Freitagnacht, 23 Uhr: Rückkehr des Einjährigen aus dem Kreiskrankenhaus, wo ihm eine Zecke entfernt wurde, die sich fast in seinem Auge festgebissen hatte, also mitten in den Wimpern unterhalb des rechten Auges saß. Zuvor hatten insgesamt fünf Erwachsene, davon ein Bereitschaftsdienstler und zwei Nachbarn mit insgesamt neun unterschiedlichen Pinzetten ihr bestes gegeben, Arme, Beine und Kopf des Jungen gleichzeitig und gemeinsam festgehalten und nach einer Stunde wieder aufgegeben, weil die Zecke da immer noch drinsaß.
  2. Donnerstagabend, 20 Uhr: Der Einjährige schläft. Nach zwei Stunden Tränen und Geschrei. Die große Schwester hat ihn nun endlich beruhigt, sich zu ihm ins Gitterbettchen gelegt, ihm eine Geschichte erzählt. Das hat geholfen. Danach schläft sie selbst sofort erschöpft ein.
  3. Klein-Baby verweigert den Zwei-Stunden-Rhythmus. Wer ihr nach wie vor alle zwei Stunden Milch anbietet, bekommt nur schrillstes Geschrei zur Antwort. Jetzt trinkt sie also alle 3 Stunden und ist dazwischen auch mal richtig wach und vergnügt, findet uns lustig, guckt ihre vier Landfamilienmitglieder an und lacht.
  4. Ein Projekt ist zu Ende, lang hat es gedauert, aber gut ist es geworden. Letzte To dos erledigen, dank eines guten Freundes/ Kollegen alles hinkriegen, Mails schreiben, Rechnung schreiben. Freuen.
  5. Wir haben alle kommenden Wochenend-Termine und Ausflugzeiten (und -ziele) für die Ferien sondiert, vom Fußballspiel übers Zelten bis zum Festival. Viel Nachdenken, ob die Freizeitwünsche von zwei Erwachsenen für fünf Leute mit fünf unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen kompatibel ist. Alles geht nicht. Aber ich bin dankbar darüber, wie viele Möglichkeiten wir haben. Dass wir Freunde und Verwandtschaft treffen können. Alle drei Kinder sind gesund und lieben alle drei das Fahren mit Auto, Fahrrad und Zug. Beste Voraussetzungen also.

Mehr #FridayFives gibt es bei Buntraum.

Advertisements

Friday Fives. Dankbar für… Schiebeente

image

Schiebeente

Jeden Freitag stellt Nadine vom Blog Buntraum 5 Dinge vor, für die sie dankbar ist, und viele machen mit. Diese Woche fällt mir das nicht schwer, aber ich hab auch geschummelt. Die Schiebeente kam nämlich erst heute und da ist ja schon wieder Samstag. Upps.

1. „Ich, äääh komme heute nach H. und habe noch keinen Schlafplatz. Also schon heute…“  –  „Komm doch zu uns! Wir freuen uns!“
2. Das Baby ist soooo anhänglich. Es hat neuerdings so eine Art, sich mit dem ganzen Körper an mich zu klammern, wenn es ins Bett soll. Wie ein Gecko an der Wand oder ein Äffchen im Fell, man kriegt es gar nicht mehr los. Auch wenn ich mir meine Abende so nicht vorgestellt habe, es ist trotzdem schön, mit ihm so auf dem Sofa einzuschlafen.
3. Das große Kind gewinnt in der Schule bei irgendeinem Spiel. „Alle haben mich angefeuert!“ erzählt sie. Ich hätte das ganz sicher auch getan, wenn ich dabei gewesen wäre!
4. Gespräch der Eltern am Frühstückstisch: „Ich hab heute gar keine Lust auf Kinder“ – „Ich auch nicht.“ Und wie es dann doch noch ein ganz toller Tag für die Kinder wurde.
5. Weil die Woche so schön war, hänge ich wieder völlig regelwidrig den heutigen Samstag mit dran. Wir haben heute nämlich einen Bollerwagen, einen Gartentisch, 8 Gartenstühle, 2 Nachtschränke, eine goldene Gieskanne und eine Schiebeente bekommen. Aus einer Haushaltsauflösung, weil zwei großartige Menschen an uns gedacht haben.
Das Baby hat die Ente angesehen und sofort beschlossen, nur noch geradeaus zu laufen, Hauptsache die Ente läuft vorneweg.

Mehr Friday Fives gibt bei Buntraum.

Friday Fives. Gedanken am Ende der Woche

Was hier so hübsch aussieht, war eine halbe Stunde später schon Müll

Was hier so hübsch aussieht, war eine halbe Stunde später schon Müll

Friday Fives am Samstag. Oder:

Fünf Dinge, für die ich diese Woche dankbar bin.

  1. Der Kindergeburtstag.
    Eine Woche nach der Einschulung gleich Geburtstag, da kam eine Menge an Materialien zusammen, die sich nun entweder im Kinderzimmer oder im neu eingeweihten Legozimmer türmen oder in Form zerrissenen Papiers in die Papiertonne wanderten. Dankbar bin ich für die Runde aus insgesamt 5 Mädels, die ich noch nicht alle gut kannte, die sich aber als so harmonisch herausstellte, dass ich mich streckenweise fragte, ob irgendetwas nicht in Ordnung ist.
    Keiner rutschte beim Essen unter den Tisch, es wurde nicht einmal laut geredet. Alle aßen eine annehmbare Menge und fast alle machten ihre Teller leer. Keiner sagte, ihm sei langweilig. Keiner wollte mit der Deko spielen. Es gab keinen Tumult im Kinderzimmer, nur mit einem leisen „Pssst, wir machen hier was Geheimes!“ wurden die Erwachsenen des Zimmers verwiesen. Das „Geheime“ war das Anfertigen von Schatzkarten, von denen ich hinterher sogar eine geschenkt bekam. Und: Nicht der leiseste Streit der Gäste um ihre Geschenke, die sie bei der Schatzsuche fanden, auch wenn die Playmobilfiguren willkürlich zugeordnet wurden und ich vorschlug, wem seine nicht gefällt, dürfe tauschen.
    Achja, Vorlagen für die Flaggen auf Cupcakes und Kuchen gibts hier. Ich bastele sonst nie was zum Geburtstag, müsst ihr wissen.
  2. Unsere Kinder schlafen in Betten. Jede Nacht in demselben. Naja, fast. Wenn wir mal draußen schlafen, dann nur zur Gaudi und nur bei zweistelligen Temperaturen. Diese Kinder hier nicht.
  3. Ich war für 2 Tage in der Stadt, in der ich 18 Jahre gelebt habe.
    Ich fahre Straßenbahn und sehe aus dem Fenster und ich sehe nicht nur das, was da vorbeifährt, sondern ich sehe alles, alle Menschen, zu allen Zeiten. Sehr großes Heimweh. Aber auch das Gefühl gibt es nicht ohne Dankbarkeit für eine zwar vergangene, aber sehr reiche, bunte und offene Zeit.
  4. Die Sonne scheint die ganze Woche. Der Himmel ist so blau, dass es weh tut. Letzte Gelegenheit, Pflanzen umzutopfen. Ich bin froh, dass ich das geschafft habe. Auch wenn mir die Sonne eigentlich fast zu hell dazu war und ich dabei die ganze Zeit dem Baby hinterherfegen musste.
  5. Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Wie auch immer dieser Spruch zu interpretieren ist: Ich bin dankbar, dass ich diese Woche mein „Dorf“ um mich hatte, das sich um meine Kinder gekümmert hat. Ob Vater, Nachbarn, Großeltern, Tante: Wenn das mein „Dorf“ ist, dann war es zumindest diese Woche sehr präsent. Die Kinder haben es geliebt und ich wünsche mir solche Freiräume öfter, wäre da nicht auch immer die Furcht, anderen auf den Wecker zu fallen. Dumm, oder. Kennt ihr das?

Mehr Friday Fives gibt es bei Buntraum.